Amerikanische Muscle Cars – Der Kult um die Kult-Marken

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Ein einfaches Rezept schmeckt immer, heißt es im Küchenjargon. Dass dies auch auf die automobile Welt zutrifft, beweist Ford, ein Spezialist für amerikanische Muscle Cars. Und auch andere Hersteller haben sich schon vor Jahrzehnten abgeschlossen und so die ultimativen Kultautos der letzten 50 Jahre geschaffen.

Vom Gespött zum Kult

In der Nachkriegszeit wünschten sich viele junge Amerikaner sportlichere Autos. Doch nur die wenigsten von ihnen konnten sich einen Sportwagen leisten. Ford erkannte schnell die Zeichen der Zeit und entwickelte mit seinem Mustang den Prototypen des amerikanischen Muscle Cars.

Das Rezept war dabei denkbar einfach: Statt auf neueste technische Innovationen mit hohen Entwicklungskosten zu setzen, baute Ford bewährte V8-Motoren in kleine Chassis ein. Und während andere Autobauer die sportlichen Flitzer als aus ihrer Sicht primitive Fahrzeuge belächelten, entwickelten sie sich wider Erwarten zu Bestsellern.

Nun begannen auch andere Autobauer, wie Dodge und Chevrolet, eigene Konkurrenzmodelle nach demselben Schema zu entwickeln. Und das mit ebensolchem Erfolg wie das Verkaufshit von Ford. Ein Kult war geboren, der bis heute anhält.

Muscle Cars in Deutschland

Amerikanische Muscle Cars wurden – wenn überhaupt – nur sporadisch in Deutschland angeboten. Trotzdem muss niemand auf seinem automobilen Traum verzichten. Denn bei Ihrer Suche nach einem gebrauchten Mustang aus vergangenen Tagen finden Sie bestimmt günstige Angebote auf gebrauchtwagen.de.

Zudem gibt es mittlerweile eine Reihe von Importeuren, über die Sie amerikanische Muscle Cars beziehen können. Im alltäglichen Handel wird Ihnen nämlich eher selten ein Modell begegnen. Dafür ist die Nachfrage zu niedrig.

Die bekanntesten Pioniere unter den Muscle Cars

Amerikanische Muscle Cars sind und bleiben Kult. Und einige Marken haben sich bis heute gehalten. So bringt Ford immer noch zahlreiche Neuauflagen des Mustang heraus. Das Design ist modernen geblieben, aber allein der Name „Ford Mustang Shelby GT 500“ zergeht Anhängern der Power-Autos auf der Zunge.

Nachfolgend finden Sie eine Kurzvorstellung der kultigsten Muscle Cars aller Zeiten:

Ford Mustang I

  • Markteinführung: 1964
  • Reihensechszylinder: 2,8 (100 PS) und 3,3 Liter (120 PS)
  • V8-Motoren: 4,3 (160 PS) und 4,7 Liter ( 220 PS)
  • Leergewicht: je nach Motorwahl zwischen 1100 bis 1200 Kg

Chevrolet Camaro

  • Markteinführung: 1966
  • Reihensechszylinder: 3,8 (140 PS) und 4,0 Liter (150 PS)
  • V8-Motoren: 5,4 (270 PS) und 6,5 Liter (370 PS)
  • Leergewicht: je nach Motorwahl zwischen 1300 bis 1500 Kg

Dodge Challenger

  • Markteinführung: 1966
  • Reihensechszylinder: 3,7 Liter (150 PS)
  • V8-Motoren: 5,2 (230 PS), 5,6 (270 pS) und 7,0 Liter Hemi-V8 (425 PS)
  • Leergewicht: je nach Motorwahl zwischen 1400 bis 1700 Kg

Reanimation vergessener Kultautos

Nach der Erdölkrise, mit der explodierende Kraftstoffpreise einhergingen, endete die Ära der Muscle Cars. Durchschnittliche Verbrauchswerte von bis zu 30 Litern auf 100 Kilometer machten den Unterhalt für die preissensible Käuferschaft der Kraftpakete unmöglich.

So bemühten sich Ford & Co. um kraftstoffsparendere Nachfolgermodelle, was aber am eigentlichen Sinn der Muscle Cars vorbeiging. Erst als Ford 2004 seinen Mustang wiederbelebte und erneut mit starken V8-Motoren ausstattete, zogen Chevrolet und Dodge mit Neuauflagen ihrer Klassiker im Retrodesign nach. Gute Rezepte schmecken eben doch immer.

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