Warum die private Vorsorge für Gut-Verdiener wichtig ist

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Die meisten Menschen kennen den Begriff: „Demographischer Wandel“. Übersetzt bedeutet es, dass immer weniger junge Menschen die Versorgungslage der älteren Bevölkerung finanziell abdecken können. Durch die permanenten Geburtenrückgänge nimmt die Zahl der Rentner und Pensionäre ständig zu. Begleitet wird dieser Umstand auch noch von immer höheren Lebenserwartungen. Verringert sich die Zahl der Beitragszahler bei steigender Lebenserwartung im Alter, kann eine optimale Versorgung über die Rentenkasse nicht mehr gewährleistet werden. Daher sollte sich jeder über eine zusätzliche Rentenversorgung schon früh Gedanken machen.

Hierbei ist das Wort „früh“ sehr wichtig, denn es ist geplant, dass Rentenleistungen voll besteuert werden, was bedeutet, dass die heute schon oftmals unzureichende Rente eine weitere Versorgungslücke aufweisen kann, die zusätzlich abgefangen werden muss. Also ein Thema, das auch „Gut-Verdiener“ betrifft.

Eine Menge Möglichkeiten

Um auch im Alter seinen (gehobenen) Lebensstandard beibehalten zu können, gibt es zwei Möglichkeiten: die betriebliche Altersvorsorge und die private Altersvorsorge. Wer jung, selbstständig und mit beiden Beinen im Leben steht, für den ist sicherlich die private Vorsorge interessanter, um die gesetzliche Rentenlücke damit zu schließen. Zur finanziellen Sicherheit im Alter bietet der Gesetzgeber in der Finanzwelt interessante Möglichkeiten zur privaten Vorsorge mit vielen steuerlichen Vergünstigungen.

Im Bereich der Geldanlage für eine private Vorsorge greift der Anleger immer wieder gerne auf die unterschiedlichsten Anlageformen für verzinsliche Wertpapiere zurück, wie zum Beispiel Fondspapiere. Hierbei handelt es sich um ein gesteuertes Risiko der privaten Vorsorge. Die Grundlage der privaten Vorsorge basiert immer auf freiwilliger Basis eines Kapitaldeckungsverfahrens nach dem Motto „Hast Du mehr, erhältst Du später auch mehr“!

Wie fördert der Staat die private Vorsorge?

Hier bieten sich zwei Namen besonders an: die Riester-Rente und die Rürup-Rente. Bei einer Riester-Renteneinzahlung erhält der Sparer eine Garantie auf die eingezahlten Beträge, daher fällt die Rendite eher bescheiden aus. Für Selbstständige mit gutem Einkommen eignet sich da mehr die Rürup-Variante für die private Vorsorge.

Beide staatlich geförderten Formen dürfen weder beliehen noch vererbt und veräußert werden. Es soll zweckgebunden dem Sparer im Alter die Rentenlücke schließen. Erleidet ein Unternehmer mit seinem Unternehmen Schiffbruch, dann sieht die Finanzlage nicht mehr so rosig aus; aber die staatlich geförderte private Vorsorge kann weder gepfändet, noch von der Arbeitsagentur oder dem Sozialamt zweckentfremdet werden.

Private Vorsorge, welche nicht staatlich gefördert wird, sind beispielsweise Aktienfonds-Sparpläne. Diese haben zwar wesentlich höheren Renditen aber auch eventuelle Verluste. Dafür kann der Anleger jederzeit frei über sein Vermögen verfügen.