Kaviar – Purer Luxus auf dem Löffel

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Kaviar gilt als purer Luxus auf dem Löffel.

Das liegt zum Einen an der schwierigen Vorbereitung und zum Anderen an der Seltenheit der „Fischeier“. Außderdem ist Kaviar reich an wertvollen Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren, die zusätzlich der Haut gut tun und der Alterung vorbeugen. Sozusagen eine Plus an Luxus.

Namensherkunft des Kaviars und Lebensräume des Störs

Beim Kaviar handelt es sich um einen gesalzenen und gereinigten Rogen. Dieser kann von verschiedenen Störarten stammen, die überwiegend im Schwarzen Meer, Kaspischen Meer und Asowschen Meer leben. In den verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Zubereitungsweisen, nach denen unterschieden wird. In Deutschland wird der Kaviar aus den Eiern des Seehasen hergestellt, in Island wiederum aus Capelin-Rogen.

Der Begriff des Kaviars kommt im Übrigen aus dem Persischen und ist vom Volksstamm der Khediven abgeleitet worden.

Hohe Handelspreise sind stets üblich

Weshalb diese Rogen so teuer ist und als Luxus schlechthin gilt, ist darauf zurückzuführen, dass er ausgesprochen rar auf der Welt ist. Daher gilt auch der Beluga-Kaviar als der teuerste, da der für die Zubereitung benötigte Fisch vom Aussterben bedroht ist. Von ihm kosten 100 Gramm im frischen Zustand je nach Anbieter bis zu 600 Euro.

Die Fischeier wurden im Übrigen zu einem Luxusprodukt, als zahlreiche Kaviar-Produktionsstätten in den verschiedenen Kriegen beschlagnahmt und nur bestimmten Nationen angeboten wurden.

Seit der Adel, aber auch Prominente und Manager Kaviar essen, hat der Stellenwert des Produktes deutlich zugenommen. Es gilt als ähnlich schick, Kaviar zu essen, wie bspw. Champagner zu trinken. Und wer ihn sich leisten kann, leistet ihn sich auch.

Kaviar: überlebenswichtig für zahlreiche Menschen

Trotz seiner Seltenheit gilt der gesalzene Rogen als ausgesprochen wichtig für zahlreiche Wirtschaftszweige. Die Fänger und Zuchtgüter in vielen verschiedenen Ländern profitieren von der raren Anzahl von Fangmöglichkeiten und den sich dadurch ergebenden Handelspreisen. Dies gilt vor allem für die Zuchtgüter als ausgesprochen vorteilhaft, da diese so mit weniger Aufwand deutlich mehr umsetzen können.

Gerade in Russland, im Iran und in Rumänien, den Anrainerstaaten der Gewässer, in denen Großteile des Kaviars produziert werden, können so viele Menschen überleben und sich selbst ernähren.

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